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Sinn, Arndt

Die Nötigung im System des heutigen Strafrechts

392 S., Broschiert, 56 €, Nomos-Verlag, Baden-Baden 2000, ISBN 978-3-7890-6789-1

(Zugl.: Gießen, Univ., Diss., 1999/2000)

 

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Zum Inhalt:

Mit dem Tatbestand der Nötigung verbinden sich seit seiner Verankerung im ALR von 1794 viele dogmatische Streitfragen, die bis heute aktuell geblieben sind. Die vorliegende Arbeit versucht anhand der dem heutigen Strafrecht zugrundeliegenden Prinzipien, den Nötigungstatbestand in § 240 StGB aus dem Strafrechtssystem zu entwickeln und ihn neu darin einzuordnen. Dabei werden im Rahmen einer Gesamtdarstellung, die auch die praktischen Konsequenzen dieser Nötigungskonzeption beleuchtet, die Tatbestandsmerkmale der Nötigung in Wechselwirkung zum Deliktstyp neu bestimmt. Die Untersuchung führt zu dem Ergebnis, dass § 240 StGB nicht die Verletzung unbestimmter Freiheitsbereiche beschreibt. Vielmehr wird einzig die Willensentschließungsfreiheit des Opfers – gedacht als Freiheit von einer spezifischen Instrumentalisierung seiner Entschlussfähigkeit – geschützt.

Das Werk ist Teil der Reihe Gießener Schriften zum Strafrecht und zur Kriminologie, Band 2.

 

 
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